{"id":10237,"date":"2026-02-26T12:07:34","date_gmt":"2026-02-26T11:07:34","guid":{"rendered":"https:\/\/janert.info\/?p=10237"},"modified":"2026-03-05T14:50:44","modified_gmt":"2026-03-05T13:50:44","slug":"if-throwing-is-not-a-fun-game","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/janert.info\/en\/wenn-werfen-kein-lustiges-spiel-ist\/","title":{"rendered":"When throwing is not a fun game"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_padding=&#8220;35px|||||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_padding=&#8220;16px|||||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Das Werfen von Gegenst\u00e4nden, von der Trinkflasche \u00fcber Spielzeug bis hin zu Essen, Geschirr oder sogar Kot, kann Betreuer und Therapeuten \u201eFr\u00fcher\u201c Kinder vor gro\u00dfe Herausforderungen stellen. Weil das Kind dabei h\u00e4ufig ausgelassen lacht und es so lustig zu finden scheint, wird es von Erwachsenen, vor allem wenn sie das Kind nur 1-mal pro Woche f\u00fcr eine Therapiestunde oder bis zum Schuleintritt sehen, zun\u00e4chst oft als spielerisch, harmlos oder altersentsprechend eingeordnet. Manche Kinder werfen sehr gezielt und akkurat, was Eltern und andere Betreuer oft mit gro\u00dfem Stolz erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Aber wenn die Lust am Werfen nach einigen Wochen nicht wie erhofft von anderen Verhaltensweisen und Interessen abgel\u00f6st worden ist, oder sich auf erlaubtes Wurfmaterial und bestimmte Orte umlenken l\u00e4sst, dann wird zunehmend deutlich, dass es sich aus entwicklungspsychologischer Perspektive um ein ernst zu nehmendes Problem handelt, das alles andere als lustig ist. Denn der Versuch, dem Kind zu erkl\u00e4ren oder beizubringen, was es wann wo und wie werfen darf oder nicht, schl\u00e4gt oft fehl.<\/p>\n<p><strong><em>Taylor<\/em><\/strong><em> (9 Jahre, zwei-sprachig, aber meist non-verbal) findet es seit Jahren sehr lustig, alles, was er in die Hand nimmt sofort und zielsicher zu schmei\u00dfen, &#8211; am liebsten Dinge aus Glas in Fenster (sie sind schon seit langem alle mit Netzen versehen). Er war so schnell darin, alles sofort von sich zu schleudern, dass auch die hinzugezogenen \u00a0Experten keinen anderen Weg sahen, als den verzweifelten Eltern als letztes Mittel zu raten, ihm jedes Mal den Arm auf den R\u00fccken zu drehen, sobald er wieder etwas geschmissen hatte. Aber auch das f\u00fchrte nicht zum Erfolg. Im Gegenteil: sobald seine Hand wieder frei war, flog der n\u00e4chste Gegenstand durchs Zimmer, oder ins Fenster. <\/em><\/p>\n<p><strong>Von der Fortbewegung zum Erkunden mit den H\u00e4nden<\/strong><\/p>\n<p>Die menschliche F\u00e4higkeit zu werfen ist eng mit der Entwicklung der Zweif\u00fc\u00dfigkeit verbunden. Erst durch den aufrechten Gang werden Arme und H\u00e4nde von der Fortbewegungsfunktion frei und k\u00f6nnen f\u00fcr gezielte Manipulation von Gegenst\u00e4nden, Werkzeuggebrauch und komplexe Wurfbewegungen als sportliche Leistung genutzt werden. Bleiben fr\u00fche Entwicklungsstufen der k\u00f6rperlichen Organisation und sensorischen Integration eines Kindes aber unvollst\u00e4ndig, zeigt sich dies im Bewegungsverhalten, \u2013 unter anderem im Werfen, dem dann eine ganz andere Bedeutung zukommt als Werfen als Spiel.<\/p>\n<p><strong>\u201aFr\u00fche\u2018 Kinder und der Gebrauch ihrer H\u00e4nde<\/strong><\/p>\n<p>Die H\u00e4nde der meisten \u201aFr\u00fchen\u2018 Kinder dienen ihnen oft weniger zum Erkunden, Greifen, Gestalten oder absichtsvollen Gebrauch von Werkzeugen, sondern werden meist entweder zu sensorischem streichelndem Bef\u00fchlen oder f\u00fcr repetitive, entladende Bewegungen zur Spanungsabfuhr eingesetzt.<\/p>\n<p>Wenn man dies versteht, verschiebt sich der Fokus darauf, das Kind dabei zu unterst\u00fctzen, unzureichend entwickelte fr\u00fche Greif- und Bewegungsgrundlagen nach- und aufzuholen.<\/p>\n<p>Denn \u201aFr\u00fche\u2018 Kinder, die h\u00e4ufig Dinge werfen, zeigen typischerweise eingeschr\u00e4nkte F\u00e4higkeiten fr\u00fcher grundlegender Bewegungsmuster wie<\/p>\n<ul>\n<li>das differenzierte, bewusste Greifen und Loslassen<\/li>\n<li>ein stabiler Kraftgriff, um Dinge oder ein Werkzeug halten und benutzen zu k\u00f6nnen<\/li>\n<li>Hand-Hand- und Hand-Auge-Koordination<\/li>\n<li>visuell-r\u00e4umliche Wahrnehmung und Raumnutzung<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Lustvolles Wegschleudern als Reflex<\/strong><\/p>\n<p>Wenn \u201aFr\u00fche\u2018 Kinder Dinge werfen, ist dies meistens nicht Ausdruck einer interaktiven Spielintention, sondern in Wirklichkeit eine Art Reflex mit dem Fokus auf der sensorischen Genugtuung des Sp\u00fcrens von Schwung und dem danach erwarteten visuell-auditiven Aufpralls im Raum, sowie den vorhersehbaren interaktiven Reaktionen und \u201aFeuerwerk\u2018 anwesender Betreuer, meist am Punkt des Aufpralls.<\/p>\n<p>Meist handelt es sich nicht um bewusstes Werfen und Loslassen, sondern um ein reflexhaftes Absto\u00dfen und von sich Wegschleudern von Dingen, oder eine Art von \u201aFallenlassen mit Schwung\u2018, so dass das Objekt<\/p>\n<ol>\n<li>schnell und anstrengungslos aus der Hand (und dem Bewusstsein) verschwindet<\/li>\n<li>einen garantierten visuell-auditiven Aufprall verursacht<\/li>\n<li>die allgemeine Aufmerksamkeit auf einen vom Kind entfernten Ort (des Aufpralls) verlagert<\/li>\n<li>ein vorhersagbares soziales Spektakel der anwesenden Erwachsenen nach sich zieht<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u00a0<strong>Werfen statt Tun als abgebrochene Entwicklung<\/strong><\/p>\n<p>Diese Art des lustvollen Schmei\u00dfens \u201aFr\u00fcher\u2018 Kindern l\u00e4sst sich auch als eine Art abgebrochene Vorstufe der grundlegenden fr\u00fchen Bewegungsform von Klopfen &amp; Schlagen und Werkzeuggebrauch verstehen. Das Kind ergreift einen Gegenstand. Aber da ihm die grundlegenden Bewegungsmuster fehlen, um den Gegenstand festhalten und geschickt in Beziehung mit der Umwelt bringen zu k\u00f6nnen, wird das Kind die damit einhergehenden unangenehmen Gef\u00fchle umgehend los, indem er den Gegenstand von sich weg katapultiert.<\/p>\n<p><em>Taylor (inzwischen 14 Jahre) ist beim Nehmen und Ablegen in einen Teufelskreis von lustvollem Werfen geraten, das sich seit Jahren entwicklungshemmend auswirkt. Trotz seines 2-sprachigen Entwicklungspotentials gelang es weder Eltern noch Schule, ihn daraus zu befreien. Fast nie macht er die Erfahrung, einen Gegenstand lange genug in den H\u00e4nden zu halten, um damit etwas machen und dadurch neue Erfahrungen sammeln und etwas lernen zu k\u00f6nnen. Aus Sicherheitsgr\u00fcnden verbringt er seine kurze Zeit in der Schule deshalb mit seiner 1-1 Begleitung in einem leeren Raum, und redet. Aber Lernen tut er dort nichts. Und schrecklicherweise schmiert er mittlerweile mit seiner Kacke.<\/em><\/p>\n<p>Aus dem wiederholten lustvollen Werfen ergeben sich 2 gro\u00dfe Probleme:<\/p>\n<ol>\n<li>Wenn der Gegenstand nicht mehr da ist, kann das Kind keine neuen Erfahrungen damit mehr machen, von denen es etwas lernen und seine Greiff\u00e4higkeiten weiterentwickeln k\u00f6nnte.<\/li>\n<li>Das Wegwerfen garantiert ein vorhersagbares intensives, emotional aufgeladenes Reaktionsmuster der Erwachsenen vor Ort wie Schimpfen, Zurufe, hektische Bewegungen, Chaos und Get\u00f6se.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Dadurch entsteht ein wiederkehrendes, vorhersehbares \u201eTheaterprogramm\u201c der Erwachsenen, bei dem das Kind von jeglichem Handlungsdruck befreit als belustigter Zuschauer einfach nur dem Get\u00f6se zuschauen kann, ohne selber etwas machen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Das p\u00e4dagogische Spektakel<\/strong><\/p>\n<p>Zwar meinen die beteiligten Erwachsenen mit ihrem Schimpfen, Erkl\u00e4ren und Strafen eine \u00c4nderung in diesem herausfordernden Verhalten zu erzielen. Da viele \u201efr\u00fche\u201c Kinder aber auditive Verarbeitungsschwierigkeiten haben, nehmen sie meist vor allem das aufregende Durcheinander an Stimmen, aufgeregten Bewegungen und Emotionen wahr, nicht aber die Worte, Erkl\u00e4rungen oder Appelle an ihre Vernunft. Im Gegenteil, &#8211; das Kind erlebt das vorhersagbare Post-Wurfget\u00f6se und Spektakel als Freiraum, in dem es keinen Erwartungen oder Anforderungen ausgesetzt ist. Statt sich mit der eigentlichen Aufgabe auseinanderzusetzen und ins Tun zu kommen, ger\u00e4t das Kind in die Rolle eines Zuschauers von einem vorhersehbaren, spannungsreichen Schauspiel.<\/p>\n<p>Dies kann leicht dazu f\u00fchren, dass das Kind vor allem lernt, dass sein \u201alustiges\u2018 explosives Werfen ihm viel sofortige und aufregende Aufmerksamkeit garantiert, wenn die Erwachsenen sich erschrecken, viel und laut reden, erkl\u00e4ren, es ermahnen oder, meist aus der Entfernung, laut \u201aNein! Nicht werfen!\u2018 rufen. Gleichzeitig passiert viel, ohne dass das Kind selber etwas tun oder sich anstrengen m\u00fcsste, wenn der Erwachsene sich dem Kind und dann dem Geworfenen zuwendet, es aufhebt und dabei jedes Mal wieder erkl\u00e4rt, dass man das nicht machen darf oder fragt \u201aWarum hast du das wieder gemacht?\u2018 Leider verst\u00e4rken und stabilisieren diese Reaktionen der Erwachsenen in Wirklichkeit das Verhalten des Kindes, da es zuverl\u00e4ssig Aufmerksamkeit und Aufregung erzeugt und zugleich von jeglicher T\u00e4tigkeit ablenkt. Das erkl\u00e4rt auch, warum das Verhalten f\u00fcr das Kind oft so lustig wirkt, f\u00fcr die Umgebung jedoch belastend oder destruktiv ist: denn \u201aFr\u00fchen\u2018 Kindern fehlt die Einbettung in eine gemeinsame Bedeutung oder soziale Zielsetzung.<\/p>\n<p><strong>Abgrenzung zu Ballspielen<\/strong><\/p>\n<p>Anders als bei Ballspielen, die sozial, zielgerichtet und kooperativ sind, handelt es sich beim impulsiven Werfen \u201aFr\u00fcher\u2018 Kinder nicht um einen Dialog mit einem Spielpartner, sondern um ein repetitives und selbstbezogenes Sackgassenverhalten.<\/p>\n<p>Im Allgemeinen setzen Ballspiele interaktive Entwicklungsleistungen voraus, die bei den meisten \u201aFr\u00fchen\u2018 Kinder noch nicht, oder nur unzureichend, entwickelt sind:<\/p>\n<ul>\n<li>soziale Orientierung und Kooperation<\/li>\n<li>Interesse an Dialog und Miteinander, Bewusstsein von Ich und Du<\/li>\n<li>gemeinsamer Fokus auf ein Spiel oder Ziel<\/li>\n<li>Einsch\u00e4tzung von Distanz, Kraft und Richtung<\/li>\n<li>Verst\u00e4ndnis von Ursache und Wirkung<\/li>\n<li>Ber\u00fccksichtigung von Regeln und Konsequenzen<\/li>\n<li>Gefahreneinsch\u00e4tzungsverm\u00f6gen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn es dem Kind aber egal ist, was sein Gegen\u00fcber meint oder von ihm m\u00f6chte, oder es ihn (noch) nicht als f\u00fchlenden Mitmenschen mit eigenen Bed\u00fcrfnissen wahrnimmt und gut mit ihm in Beziehung ist (d.h. solide auf FEDC 1-4 im Floortime-Modell), dann ist Werfen kein lustiges Spiel, &#8211; sondern in vielfacher Weise gef\u00e4hrlich und muss von den Betreuern aktiv begrenzt und so gut wie m\u00f6glich eingeschr\u00e4nkt werden, anstatt zu erwarten, dass das Kind selber hierzu in der Lage w\u00e4re. .<\/p>\n<p><strong>Warum Reagieren und Schimpfen das Werfen verst\u00e4rkt<\/strong><\/p>\n<p>Aus diesem Grund ist es weder p\u00e4dagogisch sinnvoll, zu versuchen, das Werfen zu verbieten oder zu sanktionieren, noch es einfach zu tolerieren und zu hoffen, dass das Kind es von selber aufgeben wird. Passives Tolerieren von gewohnheitsm\u00e4\u00dfigem Werfen \u00fcbersieht meistens, dass es sich nicht um reifes Spielverhalten, sondern um einen Hinweis auf fehlende Entwicklungsgrundlagen handelt.<\/p>\n<p>Hier l\u00e4sst sich das gewohnheitsm\u00e4\u00dfige lustvolle Werfen als Selbstentz\u00fcckungs- sowie anstrengungsvermeidendes Verhalten erkennen, und wie diese Aspekte schnell zu einem selbstbehindernden und entwicklungshemmenden Sackgassen-Verhalten mutieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wenn wir also interaktiv auf das Kind und sein Werfen eingehen, verst\u00e4rken wir vor allem diese anstrengungsvermeidenden und entwicklungshemmenden Stimulus-Reaktions-Muster, d.h. was das Kind so lustig findet. Denn ein solcher Reflex ist unbewusst und nicht absichtsvoll, d.h. das Verhalten l\u00e4sst sich nicht \u00fcber Erkl\u00e4ren oder Vernunftappelle steuern.<\/p>\n<p><strong>Wie man am besten helfen kann: Stille F\u00fchrung statt Theaterreaktion<\/strong><\/p>\n<p>Was das Kind braucht ist unsere aktive Hilfe, um die zugrunde liegenden Bewegungsmuster gezielt zu entwickeln: \u00fcber Bewegung und Ganzk\u00f6rperkoordination, Greifen und Werkzeuggebrauch und sinnvolles, erfahrungsbasiertes Hantieren mit Gegenst\u00e4nden und haltgebende Erfahrungen von Rhythmus und Wiederholung, die Sicherheit und Selbstwirksamkeit vermitteln. Damit das Werfen seinen einfachen Reiz verlieren kann, sollte man so gut wie m\u00f6glich versuchen, das Werfen zu verhindern, z.B. indem man f\u00fcr einige Tage die volle Verantwortung f\u00fcr die H\u00e4nde des Kindes \u00fcbernimmt und sich darum k\u00fcmmert, dass Werfen einfach nicht geschehen kann. Oder man bietet haupts\u00e4chlich T\u00fccher, Schw\u00e4mme, Lappen und andere weiche Spielmaterialien an, die unbefriedigend zu schmei\u00dfen sind, schlecht fliegen und beim Aufprall kein Ger\u00e4usch machen.<\/p>\n<p>Vor allem aber ist es dringend notwendig, Schreckreaktionen, hektische Bewegungen, aufgeregte Ermahnungen und Sprechen \u00fcberhaupt zu vermeiden, die das Kind so lustig findet, weil es wei\u00df, dass der Erwachsene jetzt sein \u00fcbliches Theaterprogramm abspulen wird. Indem wir nicht oder minimal reagieren und uns so gut es geht um die H\u00e4nde des Kindes k\u00fcmmern, um Werfen, wenn m\u00f6glich nicht zustande kommen zu lassen, beginnen wir neue Nervenbahnen und Erwartungsmuster zu entwickeln, die Entwicklung f\u00f6rdern, um das Kind aus seinen \u201alustigen\u2018 Sackgassengewohnheiten herauszuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Hierzu sind regelm\u00e4\u00dfige Waldon-Einheiten in vieler Hinsicht optimal geeignet. Denn durch das schweigende Tun in Verbindung mit Rhythmus und Wiederholung k\u00f6nnen wir dem Kind kommunizieren, dass es jetzt gerade nicht um Interaktion geht oder lustig ist, durch Werfen ein Pand\u00e4monium, Chaos und Get\u00f6se zu inszenieren, sondern dass wir uns mit dem Pers\u00f6nlichkeitsanteil des Kindes verb\u00fcnden, der etwas tun, bewirken und sich entwickeln kann. Auf diese Weise k\u00f6nnen wir ihm helfen, sich gegen die inneren Kr\u00e4fte anstrengungsvermeidender und entwicklungshemmender Sackgassengewohnheiten zu stemmen, die es dazu verleiten wollen, sich einen Spa\u00df daraus zu machen, Dinge zu schmei\u00dfen, Aufgaben zu veralbern und sich dar\u00fcber zu am\u00fcsieren, das seinen gewohnten Status Quo aufrecht erh\u00e4lt und mental-emotionales Wachstum und Ver\u00e4nderung verhindert. Eine solche stille und verst\u00e4ndnisvolle Vorgehensweise kann manchmal in kurzer Zeit zu gro\u00dfen Ver\u00e4nderungen f\u00fchren.<\/p>\n<p><em>Kapitel aus: Mit autistischen Kindern lernen zu lernen. Sibylle Janert (2026, Reinhard Verlag)<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n<span class=\"et_bloom_bottom_trigger\"><\/span>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Werfen von Gegenst\u00e4nden, von der Trinkflasche \u00fcber Spielzeug bis hin zu Essen, Geschirr oder sogar Kot, kann Betreuer und Therapeuten \u201eFr\u00fcher\u201c Kinder vor gro\u00dfe Herausforderungen stellen. 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