{"id":3621,"date":"2020-07-23T19:36:47","date_gmt":"2020-07-23T17:36:47","guid":{"rendered":"https:\/\/autistischen-kindern-bruecken-bauen.de\/?p=3621"},"modified":"2023-01-05T10:38:23","modified_gmt":"2023-01-05T09:38:23","slug":"common-problemless-every-interaction-a-good-interaction","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/janert.info\/en\/gemeinsames-problemelosen-jede-interaktion-eine-gute-interaktion\/","title":{"rendered":"Joint problem solving: Every interaction - a good interaction!"},"content":{"rendered":"\n[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding=&#8220;0px|||||&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; custom_margin=&#8220;-1px|auto||auto||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.18.0&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; link_option_url=&#8220;https:\/\/www.reinhardt-verlag.de\/55111_janert_autismus_beziehungungsorientiert_behandeln\/&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<!-- divi:paragraph -->\n<p><strong>Gemeinsames Problemel\u00f6sen: Jede Interaktion \u2013 eine gute Interaktion!<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<span style=\"font-size: 14px;\">Wenn wir einem Kind die Entwicklungsleiter hochhelfen wollen, dann sind Probleme unsere besten Freunde und Helfer! Nachdem wir vorhin Bruno&#8217;s geliebte Buchstaben in ein Schraubverschlu\u00dfglas getan hatten, w\u00fcrde ich jetzt mit gro\u00dfer \u00fcbertriebener Anstrengung (aber erfolglos) versuchen, das Glas aufzumachen. \u201aOh nein! Die Buchstaben sind alle in diesem Glas! Und ich krieg den Deckel nicht auf!\u2018 Wir k\u00f6nnen uns vorstellen, da\u00df Bruno seine Mutter fassungslos ansehen w\u00fcrde (bisher hat sie ja immer alles sofort f\u00fcr ihn gemacht!), als sie ihm das Glas reicht, \u2013 und dann seinerseits versuchen es aufzumachen. Aber er schafft es nicht. \u201aOh je! Du kriegst es auch nicht auf? Was machen wir denn jetzt?\u2018 Wenn wir jetzt nichts machen und erwartungsvoll warten, wird Bruno das Glas nehmen, und es vielleicht sch\u00fctteln. \u201aJa, das ist ja eine gute Idee! Darf ich auch mal sch\u00fctteln? Vielleicht kriegen wir ja dadurch die Buchstaben raus!?\u2018, w\u00fcrde seine Mutter vielleicht sagen. Und \u201aOh nein. Geht immer noch nicht! Puh! Wie bl\u00f6d ist das denn!? \u2026 Oh, jetzt haust du mal drauf. Ja, es ist wirklich frustrierend. Darf ich auch mal draufhauen? (und somit verhindern, da\u00df es kaputt geht;-)!). Vielleicht hilft ja draufhauen?!\u2018 Wahrscheinlich aber nicht;-)! Wenn wir dramatisch und spielerisch genug sind, dann hat ein Kind wie Bruno vielleicht inzwischen schon Spa\u00df am gemeinsamen Quatsch machen gefunden. Und daran seine Umwelt gemeinsam mit seiner Mutter und mit Hilfe seiner H\u00e4nde zu erkunden, \u2013 auf ihm bisher unvertraute Weise. Man k\u00f6nnte das Glas vielleicht noch auf den Kopf stellen (\u201aOh, das klappert ja ganz sch\u00f6n! Aber der Deckel geht immer noch nicht auf.\u2018) oder hin und her rollen (\u201aAchtung! Jetzt kommt das Glas zu dir gerollt! Bumm. Und jetzt zu mir! Auf die Pl\u00e4tze \u2013 fertig \u2013 Los!\u2018), die Buchstaben sprechen lassen \u201aHey Bruno, ich bin das B! Ich will hier raus! Mach doch endlich mal auf!\u2018 \u2026 oder was einem sonst noch im Sinne von \u201aThema und Variationen\u2018 einf\u00e4llt, um das letztendliche Aufmachen herauszuz\u00f6gern. Vorrausgesetzt nat\u00fcrlich, es ist lustig und macht beiden Spielpartnern Spa\u00df! Kurz bevor das Kind seine Frustrationsgrenze erreicht und ausrastet, schaffen wir es nat\u00fcrlich doch, das Glas aufzumachen, und voller Erleichterung seine Buchstaben zu befreien! Denn es geht uns ja gerade NICHT darum, dem Kind beizubringen, wie man ein Glas aufmacht! Je l\u00e4nger das Glas zubleibt, desto l\u00e4nger haben wir ein gemeinsames Problem, und helfen so dem Kind, sozial zugewandt zu bleiben und seine Beziehungsf\u00e4higkeiten zu st\u00e4rken.<\/span><\/p>\n<p><strong style=\"font-size: 14px;\">Anhaltspunkte um die Interaktion im Flu\u00df zu halten<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\u00a0<span style=\"font-size: 14px;\">Aufmerksamkeit und Emotionalit\u00e4t koregulieren, d.h. dem Interesse des KINDES folgen<\/span><\/li>\n<li>emotionale Beteiligung aufrechterhalten, d.h. das KIND initiieren lassen<\/li>\n<li>auf wechselseitige Interaktion achten, d.h. zusehen, da\u00df das KIND so viel macht wie m\u00f6glich, und der Erwachsene so wenig wie m\u00f6glich, und nur so viel wie unbedingt n\u00f6tig macht<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong style=\"font-size: 14px;\">Was soll der Quatsch!?<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px;\">So fragt vielleicht der Leser. Oder die Mutter. Aber nicht Brunos Mutter. Die lacht und meint \u201aHm. Ist das wie Floortime geht? Ja, solchen Quatsch macht Bruno schon auch. Aber ich hab ihn immer daf\u00fcr geschimpft, weil ich dachte, ich mu\u00df ihm vor allem Sprechen beibringen und da\u00df er sich anst\u00e4ndig benehmen soll. Ob er wohl deswegen lieber alleine mit den Buchstaben spielt?\u2018 Das Quatsch-machen hat in der Tat eine wichtige Funktion, wenn es uns darum geht, ein zur\u00fcckgezogenes oder nicht sozial zugewandtes Kind in freudige gemeinsame Interaktion zu locken. Wenn es dem Kind Spa\u00df macht, dann brauchen wir nur anzuhalten \u2026 und erwartungsvoll zu warten, bis es uns ein Zeichen gibt, da\u00df wir weitermachen sollen. Indem wir auf spielerisch hinderliche Weise ein sichtbares Problem geschaffen haben (wir erinnern uns, da\u00df Bruno sehr visuell ist!), so da\u00df ihm seine Buchstaben nicht direkt zug\u00e4nglich sind, konnten wir eine perfekte Situation schaffen, um mit dem Kind auf FEDLs 1-4 zu arbeiten und gemeinsame Aufmerksamkeit, Interesse an der Umwelt, soziale Zugewandtheit und spontanes Initiieren von Seiten des Kindes, sowie sogar seine Probleml\u00f6sef\u00e4higkeiten zu f\u00f6rdern und zu konsolidieren. Was wir hier auf spielerische Weise mit dem Kind \u00fcben, ohne da\u00df das Kind es als \u201a\u00dcben\u2018 empfindet, ist ein l\u00e4nger andauerndes Hin und Her von Kommunikationskreisen, einschlie\u00dflich Blickkontakt und gestischer non-verbaler Interaktion und zunehmender Frustrationstoleranz. Hierzu ist gemeinsames Quatsch-machen hervorragend geeignet!<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<span style=\"font-size: 16px;\">\u2018Wenn Sie und ihr Kind Spa\u00df miteinander haben, dann machen Sie etwas richtig! Spa\u00df ist die \u00a0\u201cZauberformel\u201d f\u00fcr Erfolg mit dieser Methode. Wenn Kinder immer wiederr positive Interaktionen mit ihren Eltern oder Betreuern erleben, dann werden sie mehr davon wollen! Und schon wird das Kind lieber mit Ihnen spielen als alleine mit seinem Lieblingsspielzeug.\u2019 (Dr. Rick Solomon)<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<span style=\"font-size: 16px;\">Ja, ich verstehe. Es geht nicht darum, ihm beizubringen ein Glas aufzumachen, sondern um ihn aus seiner abgeschotteten Isolation heraus und in ein freudiges Miteinander zu locken\u2018, sagt Brunos Mutter. \u201aIch kann dann dasselbe ja auch beim Anziehen machen, oder mit anderen Dingen.\u2018\u00a0 Ja, z.B. die Hose auf den Kopf setzen oder die Str\u00fcmpfe auf die H\u00e4nde! Und versuchen solche allt\u00e4glichen Interaktionen so lang wie m\u00f6glich in die L\u00e4nge zu ziehen, so da\u00df das Kind so lange wie m\u00f6glich sozal zugewandt und in einem freudigen emotionalen Kontakt bleibt. Nat\u00fcrlich braucht man daf\u00fcr gen\u00fcgend Zeit und Mu\u00dfe. Also, nicht morgens vor dem Kindergarten, wenn alle unter Stre\u00df sind. Es sei denn, man steht eine halbe Stunde fr\u00fcher auf, und packt noch eine halbe Stunde hochwertiges Interaktionspiel in die Morgenroutine mit ein. Denn, \u201aauf die Dosis kommts an!\u2018 (Dr. Rick Solomon), d.h. je mehr, desto besser! Immerhin versuchen wir so etwas wie einen schwachen \u201aInteraktionsmuskel\u2018 zu st\u00e4rken! So etwas passiert nicht automatisch und ohne sich anzustrengen und darum zu bem\u00fchen.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0W<span style=\"font-size: 16px;\">enn wir also auf kreative Weise Bruno\u2018s Buchstabeninteresse mit unserem Interesse an gemeinsamer Interaktion verbinden, dann kann uns ein ziemlich langes Hin und Her von Kommunikationskreisen miteinander gelingen, in der das Kind reguliert und mit Interesse an der Welt versucht in Beziehung mit einem anderen Menschen, also sozial zugewandt, sein Buchstabenproblem zu l\u00f6sen.\u00a0 Das gemeinsame Problem ist unser Vehikel und h\u00e4lt uns zusammen, was es dem Kind erm\u00f6glicht aus eigener Initiative immer l\u00e4nger im emotionalen Kontakt mit einem andern Menschen zu bleiben. Denn Probleme sind unsere Freunde! Sobald er die Buchstaben hat, ist Bruno wahrscheinlich wieder allein in seiner Welt. Und die Mutter auch.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Auszug aus der erweiterten 4. Auflage von Sibylle Janert&#8217;s Buch: Autistischen Kindern Br\u00fccken bauen. Vierte erweiterte Auflage, Reinhard Verlag 2020\u00a0<\/span><a href=\"https:\/\/www.reinhardt-verlag.de\/55111_janert_autismus_beziehungungsorientiert_behandeln\/\" title=\"Autismus beziehungungsorientiert behandeln\" style=\"font-size: 16px;\">\u00a0Hier bestellen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- \/divi:paragraph -->[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n<span class=\"et_bloom_bottom_trigger\"><\/span>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gemeinsames Problemel\u00f6sen: Jede Interaktion \u2013 eine gute Interaktion! \u00a0Wenn wir einem Kind die Entwicklungsleiter hochhelfen wollen, dann sind Probleme unsere besten Freunde und Helfer! 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