{"id":8548,"date":"2023-02-17T13:26:00","date_gmt":"2023-02-17T12:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/janert.info\/?p=8548"},"modified":"2023-08-22T15:05:56","modified_gmt":"2023-08-22T13:05:56","slug":"waldon-method-learn-learn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/janert.info\/en\/wendepunkte\/","title":{"rendered":"Key turning points in the development of a child"},"content":{"rendered":"\n[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;section&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; custom_margin=&#8220;-24px|auto||auto||&#8220; custom_padding=&#8220;7px|||||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; custom_padding=&#8220;0px|||||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<h4><\/h4>\n<p>Eine gesunde Entwicklung ist das Ergebnis reicher und vielf\u00e4ltiger Interaktionen zwischen dem Kind und seiner Umwelt, sowohl mit Menschen als auch mit den Dingen um es herum. Obwohl jedes Kind mit bestimmten Charaktereigenschaften, Temperamenten, sensorischen und anderen St\u00e4rken und Schw\u00e4chen geboren wird, sind es die Beziehungen und Interaktionen mit seiner Umwelt und vor allem mit seinen Eltern, die den Fortschritt und die Entwicklung jedes Kindes bestimmen, d.h. inwieweit seine Eltern ihr Kind unterst\u00fctzen und auffordern, seine St\u00e4rken und Schw\u00e4chen zu entwickeln.\u00a0<\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4>Aufwachsen &amp; Erzogen werden<\/h4>\n<p>Kinder wachsen nicht von alleine auf, und die Entwicklung geschieht nicht einfach automatisch. Vielmehr m\u00fcssen Kinder von einf\u00fchlsamen und aufmerksamen Erwachsenen erzogen werden, die sie in ihrem Wachstum und Aufwachsen unterst\u00fctzen und begleiten.<\/p>\n<p>Unser Verstand entwickelt sich durch Interaktion, zun\u00e4chst vor allem mit anderen Menschen durch soziale und emotionale Beziehungen, dann aber zunehmend auch durch die Interaktion und das aktive Erforschen der Umwelt und der Welt der Gegenst\u00e4nde durch das Kind.<\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4>Katastrophale Ver\u00e4nderungen&#8220; und Entwicklungsgewinn<\/h4>\n<p>Da die menschliche Entwicklung interaktiv abl\u00e4uft, verl\u00e4uft sie nie linear, sondern ist ein Prozess mit st\u00e4ndigen Krisenmomenten und &#8222;katastrophalen Ver\u00e4nderungen&#8220; (W. Bion): Wenn eine neue Idee auftaucht, sorgt sie f\u00fcr Chaos und Turbulenzen in der Pers\u00f6nlichkeit, indem sie den aktuellen Status quo st\u00f6rt und so dazu zwingt, bisherige Ideen zu \u00fcberdenken. Es gilt, neue und ungewohnte Wege zu finden, weil die &#8222;alten Wege&#8220; nicht mehr geeignet sind und aufgegeben werden m\u00fcssen, &#8211; und jeder wei\u00df, wie schwierig Ver\u00e4nderungen sind.<\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<p>Diese Krisenmomente, die neuen Entwicklungsfortschritten vorausgehen, nennt Dr. Brazelton &#8222;Touchpoints&#8220;: schmerzhafte Phasen des Wandels und des \u00dcbergangs von einem Geisteszustand zu einem anderen, auf die sich Kind und Familie einstellen m\u00fcssen. Aber diese Erfahrungen mit &#8222;katastrophalen Ver\u00e4nderungen&#8220;, das Aufgeben alter Gewohnheiten und Annehmen neuer Umgangsweisen, sind f\u00fcr die gesunde geistige Entwicklung und den Fortschritt eines Kindes unerl\u00e4sslich und unvermeidlich, und f\u00fchren zu einer fundamentalen Transformation oder Verwandlung. Wie bei einem Schmetterling beinhaltet die echt Tranformation verschiedene Phasen der &#8218;katastrophalen Ver\u00e4nderung&#8216; vom Ei \u00fcber die Raupe, Verpuppung bis zum Schl\u00fcpfen des Schmetterlings.<\/p>\n<p>Die Entwicklungserfolge bauen in einem Prozess kontinuierlicher Krisen &#8222;katastrophaler Ver\u00e4nderungen&#8220; aufeinander auf, der an jedem Wendepunkt entweder zu einem &#8222;Zusammenbruch&#8220; oder einem &#8222;Durchbruch&#8220; f\u00fchren kann, d.h. entweder zu einem regressiven Beharren auf dem Wunsch, alte und einfachere (primitivere) Wege beizubehalten, oder zu einer progressiven Annahme der neuen Herausforderungen, um neue und ausgereiftere Wege zu finden und positiv auf das, was das Leben bringt, zu reagieren.<\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4>Die wichtigsten Wendepunkte in der Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung eines Kindes<\/h4>\n<p><strong>1. Ins Leben kommen: VOR DER GEBURT<\/strong><br \/>Die erste Erfahrung des Seins und des Kennenlernens der eigenen Empfindungen und Ger\u00e4usche sowie des Lebens bereits im Mutterleib.<\/p>\n<p><strong>2. Der Schock, auf die Welt zu kommen: GEBURT<\/strong> <br \/>Bei der Geburt aus dem warmen, sicheren &#8222;Inneren&#8220; des Mutterleibs herausgesto\u00dfen zu werden, bedeutet, dass sich das Baby an eine v\u00f6llig neue Erfahrungswelt voller Empfindungen, Ger\u00e4usche, Anblicke, Gef\u00fchle und Beziehungen anpassen muss.<\/p>\n<p><strong>3. Die Freude, ein Baby zu sein: Das Gef\u00fchl, die Kontrolle \u00fcber die BRUST\/FLASCHE zu haben<\/strong><br \/>Die Entdeckung, &#8222;ein Gegenst\u00fcck&#8220; zu finden, das genau seinen Bed\u00fcrfnissen entspricht, wenn sein hungriger Mund die Brustwarze findet und zum ersten Mal die Milch schmeckt, erf\u00fcllt das Baby mit Staunen und Lust auf mehr.<\/p>\n<p><strong>4. Trauer \u00fcber den Verlust, KEIN Baby mehr zu sein: ENTW\u00d6HNEN\/ ABSTILLEN<\/strong><br \/>Sich mit der Trauer \u00fcber den Verlust der Brust\/Flasche abzufinden, &#8222;ver\u00e4ndert den Geist&#8220; und er\u00f6ffnet neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Entstehung von Vorstellungen vom Erwachsenwerden und der Vorfreude auf die gro\u00dfe weite Welt.<\/p>\n<p><strong>5. Gro\u00df sein wollen wie Mama\/Papa: IDENTIFIKATION &amp; RIVALIT\u00c4T<\/strong><\/p>\n<p>Das Kind nimmt die Welt um sich herum immer bewusster wahr und entwickelt Gef\u00fchle von Eifersucht auf andere Menschen, auf seine Geschwister, aber vor allem auf seine Eltern und m\u00f6chte so sein wie sie.<\/p>\n<p><strong>6. Die Erkenntnis, dass Gro\u00dfwerden Anstrengung erfordert: Den eigenen EGOZENTRISMUS aufgeben m\u00fcssen<\/strong> <br \/>Es ist ein Schock, wenn das Baby merkt, dass sein Brabbeln noch kein Sprechen ist und dass es sich anstrengen muss, um zu lernen, zuzuh\u00f6ren, seine Aufmerksamkeit einzusetzen, sich zu bem\u00fchen und zu \u00fcben<\/p>\n<p><strong>7. Lernen, sich zu beherrschen: TOILETTENTRAINING<\/strong><br \/>Zum ersten Mal in seinem Leben bittet die Mutter\/Betreuungsperson das Baby, ihr etwas zu geben, das ihm geh\u00f6rt (= sein Pipi und Kacka), und es muss akzeptieren, &#8222;wie wir die Dinge hier machen&#8220; (= die Toilette benutzen), weil es Gutes und Schlechtes gibt &#8211; und die &#8222;schlechten Dinge&#8220; weggeworfen werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>8. Einer von vielen werden: SCHULANFANG\/ KINDERGARTEN<\/strong><br \/>Teil einer Gruppe zu werden bedeutet, den Status als &#8222;Mamas besonderes Baby&#8220; aufzugeben und &#8222;eines der gro\u00dfen Kinder&#8220; zu werden. Dies bedeutet, dass das Kind in der Lage sein muss, mit dem Verlust umzugehen, und sich in seiner Fantasie Mama vorstellen und in den emotionalen Wirren der Gleichaltrigen behaupten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>9. Der Wunsch, dazuzugeh\u00f6ren: ADOLESZENZ<\/strong><br \/>Die Gleichaltrigengruppe wird nun zum wichtigsten Einfluss und das Kind wird zu einem Fremden f\u00fcr seine Familie, der mit den Eltern um das Erwachsensein konkurriert.<\/p>\n<p><strong>Sibylle Janert<\/strong><em> mit Dank an Franco Scabbiolo(Psychoanalytiker, Oxford) f\u00fcr Seminare und Gespr\u00e4che<\/em><\/p>\n<p><strong><\/strong><\/p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n<span class=\"et_bloom_bottom_trigger\"><\/span>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine gesunde Entwicklung ist das Ergebnis reicher und vielf\u00e4ltiger Interaktionen zwischen dem Kind und seiner Umwelt, sowohl mit Menschen als auch mit den Dingen um es herum. 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Sie <\/span> basiert auf den Beobachtungen des englischen Kinderneurologen Dr. Geoffrey Waldon, der im fehlenden Verstehen des Kindes die Hauptursache von vielen Lern- und Verhaltensproblemen sah. Denn f\u00fcr alle weiteren kognitiven F\u00e4higkeiten, einschlie\u00dflich Sprachverst\u00e4ndnis und Sprechen lernen, ist Verstehen die notwendige Grundlage: wer Verstehen nicht versteht, versteht auch nicht, wie Lernen geht und wozu es gut sein k\u00f6nnte, kann also nicht lernen und stagniert in seiner kognitiven Entwicklung.<\/p>\n<p>Aber Verstehen zu verstehen ist gar nicht so einfach. H\u00e4ufig wird unter \u201averstehen\u2018 automatisch das Verstehen von verbaler Sprache verstanden und viele Erwachsene gehen (bevor sie genauer dar\u00fcber nachgedacht haben) davon aus, da\u00df jeder Mensch mit der F\u00e4higkeit verbale Sprache zu verstehen geboren wird. Und so reden sie auf das Kind ein, erkl\u00e4ren, ermahnen, rufen es beim Namen, reden w\u00e4hrend sie dem Kind etwas zeigen, \u2026 und wundern sich, da\u00df das Kind nicht so reagiert wie erwartet, wenig oder keine Fortschritte macht oder sogar mehr unerwartete Verhaltensweisen zeigt, mit denen schwierig umzugehen ist.<\/p>\n<p>Denn viele gerade der Kinder, die uns so schwer erreichbar erscheinen, verstehen nicht nur (noch) keine verbale Sprache (auch wenn sie einzelne Worte sagen oder darauf reagieren k\u00f6nnen), sondern f\u00fchlen sich h\u00e4ufig von gutgemeinten Erkl\u00e4rungen, verbalen Anweisungen und Fragen \u00fcberfordert, oft sogar \u00fcberw\u00e4ltigt, und best\u00e4tigt in ihrem Gef\u00fchl, unzul\u00e4nglich zu sein und nichts zu verstehen. Und so h\u00f6ren sie noch weniger hin, sind noch weniger interessiert, widmen sich noch mehr ihren eigenen, meist sensorischen, Lieblingsaktivit\u00e4ten oder f\u00fcr uns oft schwierigen Verhaltensweisen. Ein Teufelskreis.<\/p>\n<p>Waldon sieht Lernschwierigkeiten als Folge eines mangelnden \"allgemeinen Verstehens\" und stellt in Frage, dass die \u00fcbliche p\u00e4dagogische Praxis das Lernen der Lernenden hemmt, weil sie den Schwerpunkt auf Anweisungen und die Zustimmung des unterrichtenden Erwachsenen legt. Das erzeugt \u00c4ngste und andere schwierige Gef\u00fchle, wie z. B. die Angewohnheit, ohne Verst\u00e4ndnis und emotionales Engagement die Aufgaben zu erf\u00fcllen, um sie mit minimalem Aufwand \"hinter sich zu bringen\".<\/p>\n<p>Stattdessen zielen die Aktivit\u00e4ten und Materialien, die in den Waldon-Stunden verwendet werden, darauf ab, angenehme, selbstmotivierende Aktivit\u00e4ten zu schaffen, die um ihrer selbst willen und aus Freude am \"Tun\" durchgef\u00fchrt werden, d. h. nicht, um gelobt zu werden oder um die Erwartungen eines p\u00e4dagogischen Erwachsenen zu erf\u00fcllen. Gerade wenn unerwartete Dinge passieren (auch bekannt als sogenannte \"Fehler\"!), werden neue Erkenntnisse gewonnen und findet wirkliches Lernen statt. Indem wir die Lernenden angemessen anleiten und ihnen flexible Spielmaterialien zur Verf\u00fcgung stellen, helfen wir ihnen, ihr Grundverst\u00e4ndnis zu entwickeln und ihr r\u00e4umliches Vorstellungsverm\u00f6gen zu schulen, indem sie die \u00c4hnlichkeiten, Unterschiede, Regelm\u00e4\u00dfigkeiten und Muster der Welt erforschen und entdecken, d. h. sie lernen, wie man lernt.<\/p>\n<p><strong>Verstehen verstehen<\/strong><\/p>\n<p>Geoffrey Waldon beschreibt zwei sich erg\u00e4nzende Arten von Verstehen:<\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Das \"allgemeine Verstehen\",<\/strong> das universelle Verst\u00e4ndnis der Welt und wie sie und unser K\u00f6rper\u00a0 funktionieren, ist in allen L\u00e4ndern, Klimazonen und Kulturen \u00fcberall auf dieser Welt \u00e4hnlich und ist f\u00fcr alle Menschen grundlegend. Allgemeines Verstehen kann man nicht beibringen, sondern das Kind erwirbt es beim Spielen und Erforschen der Umwelt, d.h. bevor es Regeln oder \"richtig und falsch\" gibt, und legt die Grundlage f\u00fcr die Sprachentwicklung und Symbolspiel.<\/span><span style=\"font-size: 16px;\"><\/span><\/li>\n<li><strong>Das \"kulturelle Verstehen\"<\/strong> kommt sp\u00e4ter, wird durch die spezifischen \u00e4u\u00dferen Anforderungen der Familie und ihrer Kultur geformt und ist so unterschiedlich wie alle Sprachen der Welt. Es unterscheidet sich je nach Land oder Region, je nach sozialer Schicht innerhalb der Region und je nach Familienform und -geschichte, einschlie\u00dflich des Geschlechts des Kindes. Es dient dazu, das Kind darauf vorzubereiten, sich in die Gesellschaft, in der es aufw\u00e4chst, einzuf\u00fcgen. Es wird dem Kind von den Menschen um es herum beigebracht, die es anleiten und unterst\u00fctzen, denn um seinen Platz in der Gesellschaft einzunehmen, muss ein Kind die besonderen kulturellen Normen dieser Gesellschaft lernen. Aber ohne eine solide Grundlage im \"allgemeinen Verstehen\" kann es sich nicht entwickeln. http:\/\/www.waldonassociation.org.uk\/<\/li>\n<\/ol>\n<p>Eines der besonderen Merkmale der Waldon Methode ist daher, dass sie ohne verbale Anweisungen stattfindet. Die sich hieraus ergebende Art der non-verbalen Kommunikation wird von beiden Spielpartnern, nach anf\u00e4nglicher Irritation, meistens als gro\u00dfe Erleichterung erlebt. Denn Verstehen entsteht durch Explorieren und Kinder lernen anfangs nur durch eigene Bewegungen und eigene multi-sensorische Erfahrungen anhand ihrer eigenen H\u00e4nde und aller Sinne, und nicht durch Erkl\u00e4rungen oder verbale Anweisungen. Ohne dieses fundamentale Verstehen des eigenen K\u00f6rpers und der Welt der Gegenst\u00e4nde von \u2018so geht das\u2019 und \u201aso f\u00fchlt sich das an\u2018 k\u00f6nnen sich sinnvolles Lernen und Sprechen nicht entwickeln.<span style=\"font-size: 16px;\"><\/span><\/p>\n<p><strong><\/strong><\/p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-8548","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-autistischen-kindern-bruecken-bauen"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Zentrale Wendepunkte in der Entwicklung eines Kindes - Autistische Kinder<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/janert.info\/en\/waldon-method-learn-learn\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Zentrale Wendepunkte in der Entwicklung eines Kindes - Autistische Kinder\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Eine gesunde Entwicklung ist das Ergebnis reicher und vielf\u00e4ltiger Interaktionen zwischen dem Kind und seiner Umwelt, sowohl mit Menschen als auch mit den Dingen um es herum. 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