{"id":8591,"date":"2023-05-22T14:34:00","date_gmt":"2023-05-22T12:34:00","guid":{"rendered":"https:\/\/janert.info\/?p=8591"},"modified":"2024-04-09T10:41:09","modified_gmt":"2024-04-09T08:41:09","slug":"waldon-method-learn-learn3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/janert.info\/en\/die-waldon-methode-iii-die-nicht-interaktive-waldonstunde\/","title":{"rendered":"The Waldon Method III: The Waldon Lesson"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;section&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; custom_margin=&#8220;-24px|auto||auto||&#8220; custom_padding=&#8220;7px|||||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; _builder_version=&#8220;4.21.2&#8243; text_line_height=&#8220;2em&#8220; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; custom_padding=&#8220;0px|||||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h4>Der Waldon-Praktiker<\/h4>\n<p>Als Waldon-Praktiker und Lernbegleiter ist man sich bewusst, dass<\/p>\n<ul>\n<li>das Kind in erster Linie durch seine eigenen Bewegungen lernt. Warum?<\/li>\n<li>Bewegungen aktivieren die Sinnesrezeptoren in den Muskeln, Gelenken und Sehnen und senden Nervenimpulse an das zentrale Nervensystem (ZNS), wo die Aktivit\u00e4tsmuster der Rezeptoren so organisiert werden, dass sie nach und nach einen Sinn f\u00fcr die Welt ergeben.<\/li>\n<li>die Waldonstunden und das dazugeh\u00f6rige Material lediglich die Mittel darstellt, um das Kind dazu zu animieren, Bewegungsmuster zu produzieren, die der Waldon-Praktiker f\u00fcr das Lernen des Kindes und seine Weiterentwicklung f\u00fcr &#8222;wichtig&#8220; h\u00e4lt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Lernbegleiter sollte <strong>gro\u00dfe (aber nicht unbedingt schwere) Gegenst\u00e4nde bevorzugen<\/strong>, die leicht zu greifen sind, und so wenige Gegenst\u00e4nde wie m\u00f6glich auf den Tisch stellen, d.h. nur das, was notwendig ist, um einen angemessenen Bewegungsfluss aufrechtzuerhalten.<\/p>\n<p>Das Motto f\u00fcr den Unterricht lautet: <strong>besser weniger Material, das auf vielf\u00e4ltige Weise verwendet werden kann.<span style=\"font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Eine Hauptaufgabe des Erwachsenen oder Lernbegleiters ist es, daf\u00fcr zu sorgen, dass das Kind sich sicher f\u00fchlen kann und keine Unsicherheitsgef\u00fchle aufkommen. Er tut dies indem er klare und einfache Materialien nutzt und das Kind, anfangs durch Handf\u00fchrung die Bewegungsabl\u00e4ufe und visuell-r\u00e4umlichen Ver\u00e4nderungen der Gegenst\u00e4nde auf dem Tisch sp\u00fcren und erfahren l\u00e4\u00dft. Anfangs empfiehlt es sich, zum Beispiel, naturbelassene Holzkl\u00f6tze (oder Pinienzapfen oder Kartoffeln) zu benutzen, und farbige Gegenst\u00e4nde zu vermeiden, um dem lernenden Kind zu ersparen, sich zwischen Form oder Farbe entscheiden zu m\u00fcssen, und sich dadurch verunsichert zu f\u00fchlen.<span style=\"font-size: 16px;\"><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Hierbei zeigt der Erwachsene dem Lernenden durch aktive Handf\u00fchrung und nonverbal &#8218;wie es geht&#8216;, um <strong>dem Lernenden <\/strong><\/span><span style=\"font-size: 16px;\"><strong>verschiedene neue Bewegungsabl\u00e4ufe direkt erfahrbar zu machen<\/strong>. Sobald der Lernbegleiter sp\u00fcrt, dass der Lernende Rhythmus und Bewegungsabl\u00e4ufe verstanden hat, ist er immer dazu bereit, seine taktile Unterst\u00fctzung zur\u00fcckzuziehen bzw. beim ersten Anflug von Unsicherheit sofort wieder zu \u00fcbernehmen. Um das Kind dabei zu unterst\u00fctzen, seine Aufmerksamkeit auf das sensorische Hantieren und visuell-r\u00e4umliche Geschehen zu richten, findet dies nonverbal und ohne verbale Erkl\u00e4rungen statt.<\/span><\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4>Die nicht-interaktive Waldonstunde<\/h4>\n<p>Als Lernbegleiter von einer Waldonstunde ist unsere Aufgabe, das Kind auf einf\u00fchlsame Weise in seinen F\u00e4higkeiten zu unterst\u00fctzen<\/p>\n<ul>\n<li>den gesamten verf\u00fcgbaren k\u00f6rpernahen Raum zu nutzen<\/li>\n<li>die k\u00f6rperliche Integration zu f\u00f6rdern<\/li>\n<li>Dinge zu greifen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Kind muss also aus einer stabilen Sitzposition heraus gro\u00dfe, eindeutige und klar definierte Bewegungen mit seinen H\u00e4nden und Armen machen, um etwas zu erreichen, sich zu strecken, zu greifen und loszulassen.\u00a0 Man sollte daran denken, die vertikale Ebene zu nutzen (mindestens bis zur Kopfh\u00f6he), damit die Schultermuskeln des Kindes sowohl nach oben als auch nach au\u00dfen gestreckt werden.<\/p>\n<p>Die Aktivit\u00e4ten sollten oft beidseitig sein, wobei die H\u00e4nde oft die Mittellinie in den Raum der anderen K\u00f6rperseite kreuzen, um die k\u00f6rperliche Integration zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Um sicherzustellen, dass <strong>der &#8222;Kraftgriff&#8220; der ganzen Hand des Kindes<\/strong> vollst\u00e4ndig trainiert wird, sollte man m\u00f6glichst Aktivit\u00e4ten w\u00e4hlen, die einen starken Griff erfordern.\u00a0 Aufnehmen, Wischen und Schaben, Harken, Sch\u00f6pfen, Schaufeln sowie Klopfen und Schlagen sind daf\u00fcr hervorragend geeignet.\u00a0 Verwende im Allgemeinen gro\u00dfe Gegenst\u00e4nde, die in Form, Beschaffenheit, Dichte und Gr\u00f6\u00dfe variieren, damit das Kind seinen Griff w\u00e4hrend der Unterrichtsaktivit\u00e4ten automatisch ver\u00e4ndern muss.\u00a0 Auf diese Weise entwickelt das Kind auf nat\u00fcrliche Weise eine Reihe von adaptiven Greiftechniken, darunter den Dreifinger- und Zangengriff.<\/p>\n<p>Diese \u00dcberlegungen gelten unabh\u00e4ngig davon, wie &#8222;fortgeschritten&#8220; die Lernaktivit\u00e4ten sind.<\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4>Non-verbal und nicht-interaktiv<\/h4>\n<p>Um dem Kind gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Sicherheit zu geben, m\u00fcssen wir ihm dabei zu helfen, zu verstehen, da\u00df es bei diesem Zusammensein um sein eigenes Tund und das Hantieren mit Gegenst\u00e4nden geht, &#8211; und nicht um interaktives Spielen oder Verhandeln, wer was wie oder ob \u00fcberhaupt tun will, k\u00f6nnte oder mu\u00df.<\/p>\n<p>Um dies so klar wie m\u00f6glich zu kommunizieren, findet die Waldonstunde non-verbal und ohne Blickkontakt statt, denn dieser vermittelt, zumindest anfangs, da\u00df Situation und Bewegungsabl\u00e4ufe verhandelbar w\u00e4ren, was letztendlich zu Verunsicherungen und unguten Gef\u00fchlszust\u00e4nden f\u00fchrt. Um dem Kind dies so direkt wie m\u00f6glich erfahrbar zu machen, platziert der Lernbegleiter sich hinter das Kind, um das Hantieren gemeinsam mit dem Kind und mit dessen H\u00e4nden anleiten zu k\u00f6nnen.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Vor allem etwas \u00e4ltere Kinder, die \u00fcber mehrere Jahre schon einiges an Erfahrung mit &#8218;lieber nicht(s)&#8216; tun gesammelt haben, haben sich h\u00e4ufig Vermeidungsverhalten zur Gewohnheit gemacht, wie z.B. Sachen schmei\u00dfen, schreien, Fragen stellen, Komplimente machen (&#8218;Du hast aber eine sch\u00f6ne Uhr!&#8216;) oder uns in ein Gespr\u00e4ch verwickeln zu wollen, um an ihrem gewohnten Nichts-Tun festhalten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<h4>Prim\u00e4re und sekund\u00e4re Hindernisse<\/h4>\n<p>Geoffrey Waldon unterscheidet zwischen &#8222;prim\u00e4ren Beeintr\u00e4chtigungen&#8220;, d. h. dem urspr\u00fcnglichen k\u00f6rperlichen\/geistigen Problem, das die Entwicklung beeintr\u00e4chtigt, und &#8222;sekund\u00e4ren Beeintr\u00e4chtigungen&#8220;, d. h. erlernten Verhaltensweisen, die auf das prim\u00e4re Problem zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.<\/p>\n<ul>\n<li>Vermeidungsverhalten wie Wutanf\u00e4lle, Versteifen des K\u00f6rpers, Wiederholungsverhalten, z. B. Werfen, Schreien, Weglaufen, &#8230;<\/li>\n<li>Selbstentz\u00fcckungsverhaltensweisen, z. B. Schaukeln, Dinge Drehen und andere &#8222;Komfortzonen-Verhaltensweisen&#8220;, &#8211; wozu auch Werfen, Schreien, Kopfschlagen, &#8230; geh\u00f6ren k\u00f6nnen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese sind meist ein Zeichen von Verunsicherung und (oft jahrelanger) \u00dcberforderung und verringern sich, wenn der Lernende immer wieder die Erfahrung macht, dass er sich sicher und durch die aktive ruhige und nonverbale F\u00fchrung des Lernbegleiters gut gehalten f\u00fchlt und sein Selbstvertrauen entwickelt, weil er zunehmend versteht, &#8218;wie es geht&#8216; und &#8218;was ich kann&#8216;.\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<em>Mit Dank f\u00fcr einige Textpassagen an Terry Buchan\/ Waldon Association<\/em><\/p>\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4>Literatur:<\/h4>\n<ol>\n<li>Hawkins, M. (2019): Learning to learn. How to teach children with learning difficulties or autism to learn. Peculiarity Press, Henley-on-Thames<\/li>\n<li>Janert, Zirnsak et al. (2021): Autismus beziehungsorientiert behandeln, Reinhard Verlag<\/li>\n<li>Blatt, J. (2021): Every Child Can Learn. Using Functional Learning to Support Developmentally Delayed Children and their Families. 2nd revised Edition. Bell &amp; Bain, Glasgow<\/li>\n<li>Solomon, Walter. (2012): Autism and Understanding. The Waldon Approach to Child Development. Sage, London<\/li>\n<\/ol>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n<span class=\"et_bloom_bottom_trigger\"><\/span>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Waldon-Praktiker Als Waldon-Praktiker und Lernbegleiter ist man sich bewusst, dass das Kind in erster Linie durch seine eigenen Bewegungen lernt. Warum? 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Sie <\/span> basiert auf den Beobachtungen des englischen Kinderneurologen Dr. Geoffrey Waldon, der im fehlenden Verstehen des Kindes die Hauptursache von vielen Lern- und Verhaltensproblemen sah. Denn f\u00fcr alle weiteren kognitiven F\u00e4higkeiten, einschlie\u00dflich Sprachverst\u00e4ndnis und Sprechen lernen, ist Verstehen die notwendige Grundlage: wer Verstehen nicht versteht, versteht auch nicht, wie Lernen geht und wozu es gut sein k\u00f6nnte, kann also nicht lernen und stagniert in seiner kognitiven Entwicklung.<\/p>\n<p>Aber Verstehen zu verstehen ist gar nicht so einfach. H\u00e4ufig wird unter \u201averstehen\u2018 automatisch das Verstehen von verbaler Sprache verstanden und viele Erwachsene gehen (bevor sie genauer dar\u00fcber nachgedacht haben) davon aus, da\u00df jeder Mensch mit der F\u00e4higkeit verbale Sprache zu verstehen geboren wird. Und so reden sie auf das Kind ein, erkl\u00e4ren, ermahnen, rufen es beim Namen, reden w\u00e4hrend sie dem Kind etwas zeigen, \u2026 und wundern sich, da\u00df das Kind nicht so reagiert wie erwartet, wenig oder keine Fortschritte macht oder sogar mehr unerwartete Verhaltensweisen zeigt, mit denen schwierig umzugehen ist.<\/p>\n<p>Denn viele gerade der Kinder, die uns so schwer erreichbar erscheinen, verstehen nicht nur (noch) keine verbale Sprache (auch wenn sie einzelne Worte sagen oder darauf reagieren k\u00f6nnen), sondern f\u00fchlen sich h\u00e4ufig von gutgemeinten Erkl\u00e4rungen, verbalen Anweisungen und Fragen \u00fcberfordert, oft sogar \u00fcberw\u00e4ltigt, und best\u00e4tigt in ihrem Gef\u00fchl, unzul\u00e4nglich zu sein und nichts zu verstehen. Und so h\u00f6ren sie noch weniger hin, sind noch weniger interessiert, widmen sich noch mehr ihren eigenen, meist sensorischen, Lieblingsaktivit\u00e4ten oder f\u00fcr uns oft schwierigen Verhaltensweisen. Ein Teufelskreis.<\/p>\n<p>Waldon sieht Lernschwierigkeiten als Folge eines mangelnden \"allgemeinen Verstehens\" und stellt in Frage, dass die \u00fcbliche p\u00e4dagogische Praxis das Lernen der Lernenden hemmt, weil sie den Schwerpunkt auf Anweisungen und die Zustimmung des unterrichtenden Erwachsenen legt. Das erzeugt \u00c4ngste und andere schwierige Gef\u00fchle, wie z. B. die Angewohnheit, ohne Verst\u00e4ndnis und emotionales Engagement die Aufgaben zu erf\u00fcllen, um sie mit minimalem Aufwand \"hinter sich zu bringen\".<\/p>\n<p>Stattdessen zielen die Aktivit\u00e4ten und Materialien, die in den Waldon-Stunden verwendet werden, darauf ab, angenehme, selbstmotivierende Aktivit\u00e4ten zu schaffen, die um ihrer selbst willen und aus Freude am \"Tun\" durchgef\u00fchrt werden, d. h. nicht, um gelobt zu werden oder um die Erwartungen eines p\u00e4dagogischen Erwachsenen zu erf\u00fcllen. Gerade wenn unerwartete Dinge passieren (auch bekannt als sogenannte \"Fehler\"!), werden neue Erkenntnisse gewonnen und findet wirkliches Lernen statt. Indem wir die Lernenden angemessen anleiten und ihnen flexible Spielmaterialien zur Verf\u00fcgung stellen, helfen wir ihnen, ihr Grundverst\u00e4ndnis zu entwickeln und ihr r\u00e4umliches Vorstellungsverm\u00f6gen zu schulen, indem sie die \u00c4hnlichkeiten, Unterschiede, Regelm\u00e4\u00dfigkeiten und Muster der Welt erforschen und entdecken, d. h. sie lernen, wie man lernt.<\/p>\n<p><strong>Verstehen verstehen<\/strong><\/p>\n<p>Geoffrey Waldon beschreibt zwei sich erg\u00e4nzende Arten von Verstehen:<\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Das \"allgemeine Verstehen\",<\/strong> das universelle Verst\u00e4ndnis der Welt und wie sie und unser K\u00f6rper\u00a0 funktionieren, ist in allen L\u00e4ndern, Klimazonen und Kulturen \u00fcberall auf dieser Welt \u00e4hnlich und ist f\u00fcr alle Menschen grundlegend. Allgemeines Verstehen kann man nicht beibringen, sondern das Kind erwirbt es beim Spielen und Erforschen der Umwelt, d.h. bevor es Regeln oder \"richtig und falsch\" gibt, und legt die Grundlage f\u00fcr die Sprachentwicklung und Symbolspiel.<\/span><span style=\"font-size: 16px;\"><\/span><\/li>\n<li><strong>Das \"kulturelle Verstehen\"<\/strong> kommt sp\u00e4ter, wird durch die spezifischen \u00e4u\u00dferen Anforderungen der Familie und ihrer Kultur geformt und ist so unterschiedlich wie alle Sprachen der Welt. Es unterscheidet sich je nach Land oder Region, je nach sozialer Schicht innerhalb der Region und je nach Familienform und -geschichte, einschlie\u00dflich des Geschlechts des Kindes. Es dient dazu, das Kind darauf vorzubereiten, sich in die Gesellschaft, in der es aufw\u00e4chst, einzuf\u00fcgen. Es wird dem Kind von den Menschen um es herum beigebracht, die es anleiten und unterst\u00fctzen, denn um seinen Platz in der Gesellschaft einzunehmen, muss ein Kind die besonderen kulturellen Normen dieser Gesellschaft lernen. Aber ohne eine solide Grundlage im \"allgemeinen Verstehen\" kann es sich nicht entwickeln. http:\/\/www.waldonassociation.org.uk\/<\/li>\n<\/ol>\n<p>Eines der besonderen Merkmale der Waldon Methode ist daher, dass sie ohne verbale Anweisungen stattfindet. Die sich hieraus ergebende Art der non-verbalen Kommunikation wird von beiden Spielpartnern, nach anf\u00e4nglicher Irritation, meistens als gro\u00dfe Erleichterung erlebt. Denn Verstehen entsteht durch Explorieren und Kinder lernen anfangs nur durch eigene Bewegungen und eigene multi-sensorische Erfahrungen anhand ihrer eigenen H\u00e4nde und aller Sinne, und nicht durch Erkl\u00e4rungen oder verbale Anweisungen. Ohne dieses fundamentale Verstehen des eigenen K\u00f6rpers und der Welt der Gegenst\u00e4nde von \u2018so geht das\u2019 und \u201aso f\u00fchlt sich das an\u2018 k\u00f6nnen sich sinnvolles Lernen und Sprechen nicht entwickeln.<span style=\"font-size: 16px;\"><\/span><\/p>\n<p><strong><\/strong><\/p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-8591","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-autistischen-kindern-bruecken-bauen"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die Waldon Methode III: Die Waldonstunde - Autistische Kinder<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/janert.info\/en\/waldon-method-learn-learn3\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Waldon Methode III: Die Waldonstunde - Autistische Kinder\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der Waldon-Praktiker Als Waldon-Praktiker und Lernbegleiter ist man sich bewusst, dass das Kind in erster Linie durch seine eigenen Bewegungen lernt. 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