{"id":9870,"date":"2025-07-17T19:15:14","date_gmt":"2025-07-17T17:15:14","guid":{"rendered":"https:\/\/janert.info\/?p=9870"},"modified":"2025-09-05T09:34:21","modified_gmt":"2025-09-05T07:34:21","slug":"9870-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/janert.info\/en\/9870-2\/","title":{"rendered":"Why small disruptions are good"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3 data-start=\"262\" data-end=\"370\"><strong data-start=\"265\" data-end=\"370\">Was wir aus dem Still-Face-Experiment f\u00fcr DIRFloortime lernen k\u00f6nnen<\/strong><\/h3>\n<p data-start=\"372\" data-end=\"712\">Wenn wir mit Kindern arbeiten \u2013 sei es als Eltern, Therapeut:innen oder P\u00e4dagog:innen \u2013 streben wir oft nach Harmonie, Feinf\u00fchligkeit und reibungsloser Interaktion. Aber wie uns die Entwicklungsforschung zeigt : <strong data-start=\"579\" data-end=\"654\">Es sind gerade die kleinen St\u00f6rungen und vor allem die gelungene Wiederverbindung<\/strong>, die besonders viel Entwicklungspotenzial in sich tragen.<\/p>\n<h4 data-start=\"719\" data-end=\"784\"><\/h4>\n<h4 data-start=\"719\" data-end=\"784\"><\/h4>\n<h4 data-start=\"719\" data-end=\"784\"><\/h4>\n<h4 data-start=\"719\" data-end=\"784\">\ud83d\udc76<strong>Das \u201eStill Face Paradigm\u201c: <\/strong><span class=\"ac-designer-marked-selection ac-designer-copy\"><strong data-start=\"338\" data-end=\"405\" class=\"ac-designer-copy\">Mismatch &amp; Repair \u2013 was kleine St\u00f6rungen uns lehren<\/strong><\/span><\/h4>\n<p data-start=\"786\" data-end=\"1407\"><span class=\"ac-designer-marked-selection ac-designer-copy\">Der Entwicklungspsychologe<span>\u00a0<\/span><strong data-start=\"434\" data-end=\"448\" class=\"ac-designer-copy\">Ed Tronick<\/strong><span>\u00a0<\/span>wurde international bekannt durch sein \u201e<strong data-start=\"489\" data-end=\"512\" class=\"ac-designer-copy\">Still Face Paradigm<\/strong>\u201c. In diesem Experiment interagiert eine Mutter zun\u00e4chst feinf\u00fchlig mit ihrem Baby \u2013 l\u00e4chelt, spiegelt, reagiert. Dann aber wird sie pl\u00f6tzlich ausdruckslos (\u201estill face\u201c) und bleibt regungslos, obwohl das Baby weiterhin kommuniziert und Kontakt aufnimmt. Aber innerhalb von Sekunden reagiert das Kind irritiert und zunehmend gestresst, &#8211; was eindeutig zeigt, wie wichtig lebendiger emotionaler Austausch f\u00fcr die fr\u00fchkindliche Entwicklung ist. <\/span><\/p>\n<p data-start=\"786\" data-end=\"1407\"><span class=\"ac-designer-marked-selection ac-designer-copy\">Doch das Entscheidende ist nicht die St\u00f6rung, sondern was danach geschieht: Wenn die Mutter wieder \u201ezur\u00fcckkommt\u201c, reagieren die meisten Babys mit Erleichterung und suchen erneut die Verbindung. Diese<span>\u00a0<\/span><strong data-start=\"1112\" data-end=\"1165\" class=\"ac-designer-copy\">Mikro-Momente der Irritation und Wiederann\u00e4herung<\/strong><span>\u00a0<\/span>nennt Tronick<span>\u00a0<\/span><strong data-start=\"1180\" data-end=\"1205\" class=\"ac-designer-copy\">\u201eMismatch and Repair\u201c:<\/strong> sie kommen im Alltag dauernd vor und sind nicht etwa problematisch, sondern <strong data-start=\"1255\" data-end=\"1269\" class=\"ac-designer-copy\">essentiell<\/strong><span>\u00a0<\/span>f\u00fcr Entwicklung. <\/span><\/p>\n<p data-start=\"1409\" data-end=\"1819\">In seinem Buch <em data-start=\"1455\" data-end=\"1477\">The Power of Discord<\/em> (2023) beschreibt er, dass es <strong data-start=\"1501\" data-end=\"1548\">nicht die perfekte Harmonie (oder Mutter) oder die fehlerfreie Interaktion<\/strong> ist, die Entwicklung st\u00e4rkt, \u2013 sondern das <strong data-start=\"1591\" data-end=\"1697\">immer wiederkehrende Spiel aus kleiner St\u00f6rung (\u201eMismatch\u201c) und gelungener Wiederann\u00e4herung (\u201eRepair\u201c)<\/strong>. Diese Mikroerfahrungen helfen dem Kind, emotionale Flexibilit\u00e4t, Beziehungsf\u00e4higkeit und Selbstregulation zu entwickeln.<\/p>\n<p data-start=\"786\" data-end=\"1407\"><span class=\"ac-designer-marked-selection ac-designer-copy\"><\/span><\/p>\n<p data-start=\"786\" data-end=\"1407\"><span class=\"ac-designer-marked-selection ac-designer-copy\"><\/span><\/p>\n<h4><span class=\"ac-designer-marked-selection ac-designer-copy\">\ud83c\udfad<span>\u00a0<\/span><strong data-start=\"1573\" data-end=\"1653\" class=\"ac-designer-copy\">Mismatch als Lernchance: spielerisch herausfordernd sein in DIRFloortime<\/strong><\/span><\/h4>\n<p><span class=\"ac-designer-marked-selection ac-designer-copy\">Auch die entwicklungsf\u00f6rdernde Arbeit mit Kindern in der<span>\u00a0<\/span><strong data-start=\"1712\" data-end=\"1736\" class=\"ac-designer-copy\">DIRFloortime-Methode<\/strong><span>\u00a0<\/span>kn\u00fcpft an diese Erkenntnis an, wenn wir den gewohnten oder erwarteten Interaktionsfluss immer wieder nicht einfach best\u00e4tigen, sondern immer wieder auf einf\u00fchlsame Weise gezielt und spielerisch unterbrechen, d.h. <strong data-start=\"1917\" data-end=\"1942\" class=\"ac-designer-copy\">spielerisch herausfordernd&#8216; sein (Playful Obstruction).<\/strong> Hierbei blockiert die Bezugsperson zum Beispiel leicht einen gewohnten oder erwarteten Handlungsablauf, stellt sich \u201edumm\u201c oder wartet bewusst eine Weile ab, um das Kind zu motivieren, selber aktiv zu werden und die Initiative zu ergreifen, und auf diese Weise sozial zu reagieren und in Interaktion zu treten. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"ac-designer-marked-selection ac-designer-copy\">Diese Form der<span>\u00a0<\/span><strong data-start=\"2167\" data-end=\"2191\" class=\"ac-designer-copy\">kreativen Irritation<\/strong><span>\u00a0<\/span>\u00e4hnelt dem Prinzip von \u201eMismatch and Repair\u201c: Es geht nicht um Kontrolle oder Frustration, oder darum etwas beizubringen, sondern darum,<span>\u00a0<\/span><strong data-start=\"2298\" data-end=\"2359\" class=\"ac-designer-copy\">gezielt kleine Impulse zu setzen, die die Entwicklung anregen<\/strong><span>\u00a0<\/span>\u2013 und dem Kind gleichzeitig helfen, mit kleinen Unstimmigkeiten umzugehen. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"ac-designer-marked-selection ac-designer-copy\">Sowohl Tronick als auch DIR betonen: Entwicklung geschieht nicht in Perfektion, sondern im<span>\u00a0<\/span><strong data-start=\"2526\" data-end=\"2596\" class=\"ac-designer-copy\">lebendigen Tanz aus emotionaler Resonanz und Verbindung, die durch das Wechselspiel von Unterbrechung und Wiederverbindung nur noch verst\u00e4rkt wird<\/strong>.<\/span><\/p>\n<h4 data-start=\"1826\" data-end=\"1861\"><\/h4>\n<h4 data-start=\"1826\" data-end=\"1861\"><\/h4>\n<h4 data-start=\"1826\" data-end=\"1861\"><\/h4>\n<h4 data-start=\"1826\" data-end=\"1861\">\ud83e\udde9 Was hei\u00dft das in der Praxis?<\/h4>\n<p data-start=\"1863\" data-end=\"1900\"><strong data-start=\"1863\" data-end=\"1900\">Praxisbeispiel 1: In der Therapie<\/strong><\/p>\n<p data-start=\"1902\" data-end=\"2330\">Ein Kind stapelt Baukl\u00f6tze immer nach dem gleichen Muster. Die Therapeutin legt \u201eversehentlich\u201c einen Klotz an die falsche Stelle \u2013 und wartet. Das Kind blickt sie kurz verwundert an, \u2013 und nimmt dann den falschen Klotz und legt ihn richtig. Ein Moment der Irritation \u2013 <strong data-start=\"2185\" data-end=\"2237\">aber auch ein Moment, in dem das Kind aktiv wird<\/strong>, in Beziehung geht und mitdenkt. Genau solche Erfahrungen f\u00f6rdern Selbstwirksamkeit und Flexibilit\u00e4t.<\/p>\n<p data-start=\"2332\" data-end=\"2371\"><strong data-start=\"2332\" data-end=\"2371\">Praxisbeispiel 2: Im Familienalltag<\/strong><\/p>\n<p data-start=\"2373\" data-end=\"2801\">Ein Vater h\u00e4lt seinem Kind den Rei\u00dfverschluss der Jacke hin, wie jeden Morgen. Heute aber bleibt er stehen, l\u00e4chelt, und sagt: \u201eOh, ich wei\u00df gar nicht, wie das geht\u2026?\u201c Das Kind z\u00f6gert, schaut \u2013 und versucht selbst den Zipper zu greifen. Vielleicht klappt es noch nicht \u2013 aber <strong data-start=\"2654\" data-end=\"2682\">der Moment des Abwartens<\/strong> gibt dem Kind Raum zum Ausprobieren, zum eigenst\u00e4ndigen Handeln \u2013 eingebettet in eine sichere, spielerische Beziehung.<\/p>\n<h4 data-start=\"2808\" data-end=\"2867\"><\/h4>\n<h4 data-start=\"2808\" data-end=\"2867\"><\/h4>\n<h4 data-start=\"2808\" data-end=\"2867\">\ud83c\udfad Verbindung zu DIRFloortime: Spiel mit dem Unterbruch<\/h4>\n<p data-start=\"2869\" data-end=\"3237\">Auch die <strong data-start=\"2878\" data-end=\"2902\">DIRFloortime-Methode<\/strong> nutzt gezielt solche Momente der \u201espielerischen Irritation\u201c \u2013 etwa durch <strong data-start=\"2976\" data-end=\"2999\">spielerisch herausfordernd <\/strong>sein. Das bedeutet, einen geplanten, wohlwollenden \u201eStolperstein\u201c einbauen, um das Kind zu unterst\u00fctzen, <strong data-start=\"3101\" data-end=\"3146\">sozial-emotional in Interaktion zu treten<\/strong>. Das Ziel ist nicht Frustration, sondern: Initiative, Interaktion, Probleml\u00f6severhalten und Kommunikationskreise.<\/p>\n<p data-start=\"3239\" data-end=\"3269\"><strong data-start=\"3239\" data-end=\"3269\">Praxisbeispiel 3: Im Spiel<\/strong><\/p>\n<p data-start=\"3271\" data-end=\"3616\">Ein Kind l\u00e4\u00dft gerne eine kleine Kugel die Rutsche hinunterrollen. Der Therapeut h\u00e4lt die Kugel einmal zur\u00fcck und sagt \u00fcberrascht: \u201eOh \u2013 ist das deine?\u201c Das Kind h\u00e4lt inne, schaut und reagiert, vielleicht mit Gestik oder Sprache, \u2013 um den Ablauf wiederherzustellen. Eine einfache, aber sehr wirksame Interaktionschance.<\/p>\n<h4 data-start=\"3623\" data-end=\"3669\"><\/h4>\n<h4 data-start=\"3623\" data-end=\"3669\"><\/h4>\n<h4 data-start=\"3623\" data-end=\"3669\">\ud83e\udd32 Fazit: Beziehung hei\u00dft nicht Perfektion<\/h4>\n<p data-start=\"3671\" data-end=\"3932\">Gerade in der Arbeit mit Kindern mit besonderen Bed\u00fcrfnissen kann dieser Gedanke entlasten: <strong data-start=\"3763\" data-end=\"3817\">Es ist nicht schlimm, wenn es nicht \u201eglatt l\u00e4uft\u201c.<\/strong> <strong>Im Gegenteil \u2013 Entwicklung passiert in der Reibung, in der kleinen Irritation, im wieder gefundenen stimmigen Austausch.<\/strong><\/p>\n<p data-start=\"3934\" data-end=\"4140\">Denn wenn das Kind erlebt: <em data-start=\"3961\" data-end=\"4050\">\u201eEtwas passt gerade nicht \u2013 aber ich kann damit umgehen. Und mein Gegen\u00fcber bleibt da.\u201c<\/em>, dann entsteht echte Resilienz. Und aus scheinbar kleinen Momenten werden gro\u00dfe Schritte.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n<span class=\"et_bloom_bottom_trigger\"><\/span>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was wir aus dem Still-Face-Experiment f\u00fcr DIRFloortime lernen k\u00f6nnen Wenn wir mit Kindern arbeiten \u2013 sei es als Eltern, Therapeut:innen oder P\u00e4dagog:innen \u2013 streben wir oft nach Harmonie, Feinf\u00fchligkeit und reibungsloser Interaktion. 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