Geführte Entspannung für Eltern und Betreuer
Entspannung für Eltern, Betreuer und Bezugspersonen
Achtsame Entspannung für Menschen, die ein Kind mit herausfordernden oder autistischen Verhaltensweisen begleiten
Ein Kind zu begleiten, dessen Bedürfnisse, Reaktionen oder Verhaltensweisen uns immer wieder vor besondere Herausforderungen stellen, kann tief berühren – und zugleich sehr viel Kraft kosten. Vielleicht fühlst du dich manchmal erschöpft, angespannt, hilflos oder überfordert, – oder hast das Gefühl, ständig aufmerksam sein zu müssen und dabei selbst immer weniger Raum für dich selber zu haben.
Diese Gefühle sind verständlich. Auch wenn man sein Kind von Herzen liebt und ihm mit großer Fürsorge begegnet, kommt man immer wieder an die eigenen Grenzen.
Dies ist eine geführte Entspannungsübung, namens Yoga Nidra, die darauf ausgerichtet ist, den Hörer dabei zu unterstützen, sein Nervensystem zu beruhigen, Spannungen in Körper und Geist zu lösen und ein Gefühl innerer Balance wiederherzustellen.
Was ist Yoga Nidra?
Yoga Nidra bedeutet so etwas wie „yogischer Schlaf“ und ist eine geführte Tiefenentspannung. Während du bequem liegst oder sitzt und der anleitenden Stimme durch verschiedene Wahrnehmungsübungen folgst, darf dein Körper zunehmend loslassen, während ein Teil deiner Aufmerksamkeit wach und präsent bleibt.
Yoga Nidra kann dabei helfen, körperliche und mentale Anspannung zu reduzieren, das Nervensystem zu beruhigen und die eigene Wahrnehmung für innere Bedürfnisse zu stärken. Es braucht keine Vorkenntnisse und keine besondere körperliche Beweglichkeit – du darfst einfach da sein und dich für diese Zeit tragen lassen. Gerade wenn der Alltag von Fürsorge, Aufmerksamkeit und wiederkehrenden Herausforderungen geprägt ist, kann Yoga Nidra einen geschützten Raum für Pause, Regeneration und Selbstfürsorge schaffen.
Yoga Nidra schenkt dir einen Raum, in dem du für einen Moment nichts halten, lösen oder leisten musst. Du darfst innehalten, zur Ruhe kommen und dich wieder mit dir selbst verbinden.
Die geführte Praxis unterstützt dich dabei, körperliche und mentale Anspannung wahrzunehmen, und nach und nach loszulassen. Durch die bewusste Hinwendung zu Körper, Atem und innerer Wahrnehmung kann dein Nervensystem Ruhe und Sicherheit erfahren. So entsteht Raum für Regeneration, Selbstwahrnehmung und neue innere Stabilität.
Wenn wir selbst mehr in unserer Regulation sind, kann es leichter werden, auch in herausfordernden Situationen präsent und handlungsfähig zu bleiben. Unsere eigene Ruhe kann dabei zu einer wichtigen Grundlage für Co-Regulation werden – für die Fähigkeit, einem Kind Sicherheit, Orientierung und emotionale Unterstützung zu vermitteln.
Diese Praxis ist eine Einladung, dich selbst nicht aus dem Blick zu verlieren.
Du musst nicht immer stark sein. Du darfst dich ausruhen. Du darfst auftanken. Und du darfst auch für dich selbst sorgen
